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Wenn die Prüfung ergeben hat, dass Ihre Abwasserleitung nicht dicht ist, müssen Sie diese sanieren lassen. Ziel ist es, möglichst bald alle Abwasserkanäle auf dem Kölner Stadtgebiet wieder in einen so guten Zustand zu bringen, dass unser Trinkwasser, unsere Böden und unsere Gebäude optimal geschützt sind. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe. Machen Sie mit – für unser Köln!
Welche Arten der Sanierung gibt es?
Bei der Sanierung unterscheidet man zwischen der Sanierung in offener Bauweise und der grabenlosen Sanierung (Inlinerverfahren). Dabei ist die grabenlose Sanierung meist die preiswertere Alternative. Eine Sanierung in offener Bauweise bietet sich dann an, wenn die grabenlose Sanierung nicht möglich oder nicht wirtschaftlich ist.
Mit welchen Sanierungskosten müssen Sie rechnen?
Die Sanierungskosten sind natürlich sehr stark abhängig vom Zustand des Abwasserkanals, dem gewählten Sanierungsverfahren und den örtlichen Randbedingungen. Je nach Sanierungsverfahren können im Normalfall ungefähre Sanierungskosten zwischen 250 Euro und 500 Euro pro Meter anfallen. Im Einzelfall können auch höhere Kosten entstehen.
Die Grundstückseigentümer stehen oft vor der Frage, welches Sanierungsverfahren am besten geeignet und am wirtschaftlichsten ist. Treffen Sie diese Entscheidung am besten gemeinsam mit dem Sachkundigen, der die Dichtheitsprüfung durchgeführt hat oder mit einem Sanierungsfachmann, beispielsweise einem zertifizierten Kanalsanierungsberater. Eine Auswahl geeigneter Sanierungsberater finden Sie z.B. unter www.zks-berater.de.
Zu den Sachkundigen gelangen Sie hier.
Zum Teil bieten die Sachkundigen auch an, die Sanierung direkt mit auszuführen. Wir empfehlen Ihnen jedoch, für die Sanierungsleistungen Vergleichsangebote von verschiedenen Fachbetrieben einzuholen. Bei den Fachbetrieben sollten Sie darauf achten, dass diese auch tatsächlich die ausreichende fachliche Qualifikation und Leistungsfähigkeit haben, um die angebotenen Sanierungsverfahren ordnungsgemäß und fachgerecht durchführen zu können. Ein Kriterium für die Fachkunde und Leistungsfähigkeit kann beispielsweise eine freiwillige Gütesicherung und Fremdüberwachung - zum Beispiel durch die Gütesicherung Kanalbau - sein. Dort geführte Fachfirmen sind unter www.kanalbau.com zu finden.
Nach Durchführung einer Sanierung ist ebenfalls empfehlenswert, die abschließende Dichtheitsprüfung nicht von dem ausführenden Unternehmen, sondern von einem unabhängigen Sachkundigen durchführen zu lassen. Auf diese Weise erhalten Sie eine zusätzliche Sicherheit, dass die Sanierungsarbeiten erfolgreich durchgeführt wurden. Eine Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht.
Auch die StEB bieten auf der Grundlage einer individuellen Beauftragung eine kostenpflichtige Durchführung von Dichtheitsprüfungen und eine unabhängige Sanierungsbetreuung an. Nähere Informationen finden sie unter http://www.steb-koeln.de/hausanschlussuntersuchungen.html

Sanierung im Inliner-Verfahren

Sanierung in offener Bauweise
Mehr über die Sanierungsverfahren können Sie in unserem Film sehen.